Liebe Eltern,
eine aufregende und spannende Woche liegt jetzt hinter uns. Endlich ist das Haus wieder mit Leben und Lachen erfüllt. Durch die Bestimmungen, die uns wegen Corona auferlegt sind, müssen alle- Kinder, Eltern und Erzieher/innen- besondere Rücksicht aufeinander nehmen. Die ersten Tage waren für die Kleinen eine besondere Herausforderung. Viele Kinder waren wochenlang nicht im Kindergarten. Uns Erzieher/innen und die Spielkameraden wiederzusehen, war aber durchweg mit Freude verbunden.
… konnten die fünfjährigen Kinder des Barumer Kindergartens während der Projektwoche „Wald“ Ende Mai, viele Erfahrungen sammeln. Die ersten drei Tage haben wir tapfer dem Wetter getrotzt, glücklicherweise war es ja auch nicht so schlecht, wie vorhergesagt. Zwei Planenzelte boten uns Schutz. Mit Hilfe von Lupenbechern konnten kleine Tiere angeschaut und bestimmt werden. Der Fund einer Blindschleiche war ein Abenteuer. Die Kinder gingen behutsam mit den gefundenen Tieren um und achteten darauf, sie wieder frei zu lassen. Wir entdeckten „Rehbetten“, Fuchsbauten und viele Tierspuren. Lernten wie der Zilpzalp ruft. Auch die Giftpflanzen am Wegesrand wurden genau betrachtet.
… damit wir aus dem inneren Fruchtfleisch eine Kürbissuppe kochen und aus dem Rest eine Lampe mit einem Gesicht schnitzen können.
Was braucht man alles dazu? Am Sonnabendmorgen den 20. Oktober 2018 einen lauten Wecker, damit der Papa aufsteht und mit uns zum Kindergarten in Barum mitkommt. Dann unser Werkzeug. Ein scharfes Küchenmesser zum Schnitzen, einen Löffel zum Ausschaben, einen Filzstift zum Anzeichnen und Papas Geduld, damit er uns bei solch einer schwierigen Aufgabe hilft. Weil – wir können ja noch nicht alles alleine machen.
Mit Kindern gärtnern, das macht viel FREUDE auf beiden Seiten und bringt viele neue ERFAHRUNGEN mit sich. Der Kindergarten -Alle unter einem Dach- besitzt ein relativ großes Außengelände zum Spielen, eine Kinderwerkstatt und ein kleines Obstbeet (z.Zt. mit Johannisbeeren und Erdbeeren) sowie ein erstes GEMÜSEHOCHBEET. Im Frühjahr 2017 sind 2 weitere Hochbeete dazu gekommen, die mit tatkräftigen Kindern (3-6 Jahre) aus HOLZPALETTENRESTEN zusammengebaut wurden. Dabei konnten die Kinder das MESSEN mit Zollstock, das SÄGEN per Bügelsäge und das HAMMERN ausprobieren und üben. Für die Befüllung mussten fingerdicke Zweige geschnitten , Laub und feines Reisig gesammelt werden. Guter nahrhafter Humusboden ist vom ortsansässigen Landwirt Markus Dittmer mit seinem riesigen Deutz Trecker angeliefert worden. Eine besondere Attraktion nicht nur für die Kinder.
Wir waren wir am Montag vor Weihnachten 2015 in Barum unterwegs um unser lange eingeübtes Weihnachtslied „Schneeflöckchen Weißröckchen“ bei unserem Nachbarehepaar, Oma und Opa Kreft als kleines Ständchen und Dankeschön für ihre Geduld mit uns zu singen. Aber nicht nur das, wir hatten auch noch die selbst gebackenen Kekse aus der Weihnachts-bäckerei und ein Glas selbstgemachte Marmelade für beide dabei.
Natürlich kann Opa Kreft mit seinem Rollstuhl nicht so schnell an die Tür kommen aber wir hatten ja viel Zeit und man konnte sehen, dass sich Oma und Opa Kreft ganz doll gefreut haben. Wir haben uns noch ein wenig erzählt und sind dann zu unserem nächsten Ziel gewandert. Zu Reinhard. Der wohnt im Bündweg und macht manchmal Bilder von uns und schickt sie dann zur Samba“. Das ist die Zeitung für die Samtgemeinde Bardowick.
Es gibt noch eine Steigerung von schön: Schöner!
Und das ist die Eistüte mit 2 Kugeln am Ende des Schuljahres und für alle Kinder der Kita in Barum.
Aber von Anfang an. Ich weiß nicht, warum die Großen so erwachsen tun und leise reden, damit wir Kinder nicht alles mitbekommen sollen. Was soll’s, irgendwie kriegen wir das doch raus und bringen sie immer wieder zum Staunen. Nur diesmal, diesmal war so absolut nichts zu hören. Wir haben gerätselt. Ging es um einen Ausflug, der war am letzten Tag sowieso zu spät, wollten sie, daß wir zum Abschluss noch ein Lied singen oder wollten sie mit uns auf Rasen grillen – wir bekamen es einfach nicht raus.
Der letzte Tag kam näher und näher, keiner hatte eine Ahnung, was passieren sollte. Und dann, kurz vor Schulschluss dann die Auflösung des Rätsels. Auf dem Schulhof steht der Eismann mit dem Eiswagen und jeder bekommt eine Tüte mit zwei Kugel Eis!
Der Barfußpfad ist eine Bereicherung für die Kinder aus dem Barumer Kindergarten. Seit Mai 2015 haben die Kinder zusammen mit der angehenden Erzieherin Sandra fleißig an der Gestaltung des Barfußpfades gearbeitet. Dort haben sie die Möglichkeit verschiedene Materialien „Fußnah“ auszuprobieren.
Die größeren Kinder gaben den kleineren Kindern Hilfestellung, wenn eventuell etwas auf dem Feld mit Tannenzapfen „pieksig“ wird. Dabei achten die Kinder darauf, dass jeder sich anstellt und auch die Materialien in den jeweiligen Feldern bleiben.
Es klingelt an der Haustür. Hoffnungsvoll öffne ich die Tür in der Annahme, daß das langerwartete Buch endlich geliefert wird. Weit gefehlt. Ich öffne die Haustür und – eine kleine „Horde“ Sechsjähriger schaut mich aus großen Augen neugierig und erwartungsvoll an. Einen Besuch von un-serer „Sechsergruppe“ aus der Kita Barum habe ich am wenigsten erwartet. Auf dem Weg zu einem Geburtstagskind machen sie hier Pause. Sie haben natürlich auch ihre Betreuerinnen Anja und Nadine dabei. Obwohl – sie finden sich auch ohne diese Erwachsenhilfe in Barum gut zurecht.
Was hat das Baden im Barumer See mit Forschung gemeinsam? Natürlich, in einem Kubikzentimeter Wasser befinden sich abertausende von Kleinst-lebewesen, so auch im Wasser des Barumer Sees. Diese zu entdecken hat sich die „6er“ Gruppe der Kita Barum zur Aufgabe gemacht und einen Wassertropfen durch ein Mikroskop betrachtet. Aber damit nicht genug. In einer Projektwoche Umwelt und Nachhaltigkeit wurden u.a. die verschiedenen Zustände des Wassers bei Minustemperaturen als auch das Verhalten bei Temperaturen über einhundert Grad Celsius beobachtet. Das der Erbseneintopf mit Wasser gekocht wird war den meisten Kindern geläufig aber das der Mensch zu sechzig bis siebzig Prozent aus Wasser besteht rief ungläubiges Staunen hervor.
„Klimagesunde Ernährung“, „Kinder werden Müllexperten“ oder „Elbe – Wasser – Leben“: 14 Kindertagesstätten haben am Dienstag, 27. August, im Heinrich-Heine-Haus in Lüneburg die Auszeichnung „KITA21“ für ihre vorbildliche Bildungsarbeit zur nachhaltigen Entwicklung erhalten. Sechs Kitas aus dem Landkreis Lüneburg sowie fünf Kitas aus dem Landkreis Harburg und drei Kitas aus dem Landkreis Stade, die im Kindergartenjahr 2012/2013 als Gäste am Lüneburger Auszeichnungsverfahren teilgenommen haben, konnten die unabhängige Jury mit ihren Projekten rund um Energiesparen, Klima- und Ressourcenschutz überzeugen.undefinedAuszeichnung des Kindergartens Alt Garge
Die Auszeichnung „KITA21“ wird in diesem Jahr erstmals von den Landkreisen Lüneburg und Harburg sowie von der S.O.F. Save Our Future-Umweltstiftung und der Leuphana Universität vergeben. Lüneburgs Kreisrätin Monika Scherf und Uwe Harden, stellvertretender Landrat des Landkreises Harburg, überreichten den Vertretern der Kitas ihre Urkunden und die Plakette „KITA21 – Die Zukunftsgestalter“. Beide lobten das Engagement der Erzieherinnen und Erzieher und waren sich einig: „Man kann gar nicht früh genug damit anfangen, ein Bewusstsein für Ressourcen- und Klimaschutz zu schaffen – daher dürfen Sie heute auch die Auszeichnung mit Stolz entgegennehmen.“
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