Wozu sind Laufräder gut?
Kinder trainieren die Balance in der Bewegung, was die wichtigste Voraussetzung für das spätere Fahrradfahren ist. Ein großer Vorteil: Wer vorher intensiv Laufrad fährt, lernt meistens direkt und ohne Stützräder das Fahrrad fahren. Außerdem können die Kinder bei einem Wackler jederzeit intuitiv die Füße auf den Boden stellen. Die Beine, die Rumpfmuskulatur und das Herz-Kreis-lauf-System werden gestärkt und die Schnelligkeit motiviert die Kinder auch bei Spaziergängen.
Deshalb sind Laufräder auch bei uns in der Kita sehr beliebt. Riesenfreude herrschte daher, als die Vorsitzende des Fördervereins, Stefanie Päper-Ledwina, mit den vom Förderverein gespendeten neuen Fahrzeugen vor der Tür stand. Die Laufräder mussten sofort Probe gefahren werden und die Kinderaugen strahlten.
Zusätzlich hatte Moritz Bössow während des Betriebsurlaubes unseren alten Fuhrpark von Grund auf überholt. Reifen wurden aufgepumpt, Radlager geschmiert und neue Griffe montiert. So steht dem Fahrvergnügen nichts mehr im Wege!
Vielen Dank an den Förderverein für die willkommene Spende!

Bei unserem diesjährigen Elternabend standen neben einigen aktuellen Informationen aus unserer Kita vor allem das offene Konzept und das Lernen im Spiel im Mittelpunkt.
Nach einem kurzen gemeinsamen Informationsteil durften die Eltern unsere Kita einmal aus der Perspektive der Kinder erleben. In verschiedenen Bildungsräumen – unter anderem im Bewegungsraum, Rollenspielbereich, Atelier und in der Schreibecke – konnten sie selbst entdecken, ausprobieren, gestalten und spielen. Dabei wurde deutlich, wie viele Bildungsprozesse ganz selbstverständlich im täglichen Spiel unserer Kinder stattfinden: Bewegung und Körpererfahrung, Sprache und Kommunikation, Kreativität, mathematisches und logisches Denken, soziale Kompetenzen, Selbständigkeit, Problemlösefähigkeit und Vieles mehr.
Denn was für uns Erwachsene manchmal nach „einfach nur spielen“ aussieht, bedeutet für Kinder entdecken, ausprobieren, Erfahrungen sammeln und lernen.
Zum Abschluss kamen die Eltern noch einmal in den Bezugserziehergruppen zusammen, um ihre Eindrücke auszutauschen und gemeinsam auf den Kita-Alltag ihrer Kinder zu schauen.
Das Kita-Team bedankt sich bei allen Eltern, die dabei waren und sich so offen auf unseren etwas anderen Elternabend eingelassen haben!

Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung verabschiedete sich nach vielen Jahren die Leiterin des kommunalen Kindergartens, Anja Bößow, zum 1. August 2026 in den wohlverdienten Ruhestand.
Bürgermeister Frank Isenberg, Vertreter der Fraktionen sowie das Kindergartenteam waren gekommen, um das bemerkenswerte Engagement von Anja Bößow zu würdigen. In seiner bewegenden Laudatio hob Frank Isenberg besonders die langjährige Treue zur Gemeinde Barum und das große Vertrauen in der Zusammenarbeit hervor. Bereits 1992 nahm sie ihre Tätigkeit als Erzieherin auf. Es folgte der nächste Schritt als stellvertretende Leiterin bis schließlich 2020 die Entscheidung für die Übernahme der Leitungsfunktion fiel.
In ihrer Zeit als Erzieherin begleitete sie zahlreiche Kinder – und inzwischen auch deren Kinder – durch die ersten Lebensjahre. „Die vielen fröhlichen, spannenden und manchmal
wunderbar lebhaften Tage mit den Kindern haben meinen Alltag bereichert“, so Anja Bößow. Besonders habe sie die kleinen Momente geschätzt, in denen Geduld, ein offenes Herz oder
auch einfach ein Pflaster im richtigen Augenblick Großes bewirken konnten.
Für die Zukunft der Einrichtung ist bereits gesorgt: Die Leitungsaufgaben übernehmen Jessica Reimer und Jana Kügel gemeinsam als Tandemteam. Beide arbeiten seit Längerem im Kindergarten „Alle unter einem Dach“ und bringen viel Engagement sowie neue Impulse mit. Unterstützt werden sie weiterhin von Doreen Daum, die als Stellvertreterin für Eltern und Kolleginnen ansprechbar bleibt. Anja Bößow zeigte sich erleichtert: „Ich bin sehr froh, meine Arbeit in so gute Hände übergeben zu können.“
Mit dem Ruhestand beginnt für die langjährige Mitarbeiterin ein neuer Lebensabschnitt. Sie freut sich auf mehr Zeit für ihre Familie, den Garten, kleine Auszeiten und all die Dinge, die im Alltag oft warten mussten. „Meine Kindergartenjahre werde ich immer in guter Erinnerung behalten. “ Die vielen Gespräche, das Vertrauen der Eltern und die täglichen Begegnungen mit den Kindern haben mein Leben geprägt“, stellte sie am Schluss ihrer Rede fest.


Im Kindergarten Barum „Alle unter einem Dach“ entstand eine Personalwand mit viel Engagement, kreativen Ideen und tatkräftiger Unterstützung – ein Herzensprojekt konnte erfolgreich umgesetzt werden.
Ein herzlicher Dank geht an die zahlreichen Eltern, die das Projekt mit ihrer Hilfe begleitet haben. Die Grundplatte und damit das Herzstück wurde uns von unserem Tischler vor Ort, Hans-Georg Flindt gesponsert. Das Highlight der Personalwand haben Steffi & Michael Jacob von „Spaß am Schenken“ (Kontakt: info@spassamschenken.de, www.spassamschenken.etsy.com ) geschaffen: sie haben die Ideen des Teams auf wunderschöne handgefertigte Holzscheiben übertragen und damit der Personalwand einen einzigartigen Charakter verliehen.

Die neue Gestaltung bietet den Familien nicht nur einen schönen Überblick über das gesamte Team. Dank der liebevoll gefertigten Holzscheiben mit der Aufschrift „Ich bin da“ können Eltern auf einen Blick erkennen, welche Mitarbeitenden aktuell im Haus sind. Auch wenn noch einige Details fehlen, ist die Personalwand nahezu fertiggestellt und im Eingangsbereich bereits jetzt ein echter Blickfang.
Das Team des Kindergartens „Alle unter einem Dach“ bedankt sich herzlich bei allen Eltern sowie bei Steffi & Michael Jacob für die großartige Unterstützung. Ohne ihre Hilfe wäre die Umsetzung dieser schönen Idee nicht möglich gewesen. Gemeinsam ist ein Projekt entstanden, das den Kindergartenalltag bereichert und den Zusammenhalt der Gemeinschaft sichtbar macht.


Wozu sind eigentlich Kinderküchen da?
Kleinkinder lernen vor allem durch Beobachtung und Imitation. Wenn sie mit Gegenständen und Spielzeugen spielen können, mit denen sie ihr alltägliches Leben, Alltagsaufgaben und Abläufe nachspielen können, fördert das ganz nebenbei ihre Entwicklung. Und es macht ihnen natürlich Spaß. Vor allem, wenn sie etwas größer sind, können Kinder im Rollenspiel in ganz unterschiedliche Rollen schlüpfen: Pizzabäcker, Koch oder Köchin, Kellner, Verkäufer – eine Spielküche bietet viele Möglichkeiten. Es kann dort gut allein, aber auch gemeinsam gespielt werden. Spielen Kinder gemeinsam mit der Spielküche, wird auch Kommunikation und Interaktion geübt. Durch die Möglichkeiten des freien Spiels, werden zudem Fantasie und Kreativität gefördert.
Ein großes Dankeschön an den Förderverein, der uns den Traum von einer Echtholzküche im Rollenspielraum erfüllt hat. Bei Firma Betzold war schnell das Passende gefunden. Unsere Küche verfügt nun über eine Spüle mit Unterschrank, einen Herd mit Backofen sowie eine Waschmaschine. Unsere Tina hat dann noch eine wunderschöne Außendekoration an der Wand vorgenommen.
Natürlich sind unsere Kinder begeistert und die neue Küche findet sehr viel Zuspruch bei unseren Kindern!

Große Wiedersehensfreude beim 6er-Club : Julian hatte Zeit für uns und wir konnten erneut das Feuerwehrgerätehaus besuchen. Zunächst erklärte Julian ausführlich, wie vielfältig die Aufgaben der Feuerwehr sind. Anhand von vielen Beispielen erklärte Julian was sich hinter den Begriffen „Retten, Löschen, Bergen und Schützen“ verbirgt. Anschließend durften die Kinder ein Feuerwehrfahrzeug von innen begutachten und Julian erklärte die technische Ausrüstung. Zum Schluss durfte der 6er-Club sogar noch die Schutzkleidung anziehen und erfuhren wann Schutzhelme und -masken zum Einsatz kommen.
Wieder einmal ein interessanter Vormittag mit Julian, der leider viel zu schnell vorbeiging!

Unser Aufruf in der Flohmarktgruppe der Gemeinde Barum war erfolgreich! Unsere Kinder lieben es, mit Bügelperlen zu arbeiten und verschiedene Motive zu gestalten. Besonders beliebt sind aktuell Pokemon-Bälle oder aber auch Einhörner und Herzen. Das Stecken der Bügelperlen auf die Vorlageplatten ist besonders für die Kinder im Kindergartenalter geeignet, sodass wir immer wieder für Nachschub sorgen müssen. Insofern haben wir uns über die großzügige anonyme Spende riesig gefreut, die uns über Amazon zugestellt wurde. Leider können wir uns nicht persönlich bei dem Spender bedanken und hoffen deshalb, dass diese Zeilen ihn erreichen.
Ein riesengroßes Dankeschön von den Kindern und Erziehern!

Nun hatte der Personalnotstand auch den 6-er-Club erwischt – es konnte kein Wandertag stattfinden. Das Begleitpersonal fehlte. Dann wird eben umgedacht und kurzerhand ein Lagerfeuer auf dem Kindergartengelände organisiert. Zunächst schien uns der Wettergott einen Strich durch die Rechnung zu machen – es nieselte beständig vor sich hin. Aber pünktlich um 09.15 Uhr hörte es auf und wir konnten das Feuer entfachen. Der mitgebrachte Brezelrohteig wurde mit Eifer um die Stöcker gewickelt und über das lodernde Feuer gehalten. Ein großes Vergnügen für alle 6-er-Clubber. Mit großem Appetit wurden die duftenden Stockbrote verputzt. Ein tolles Erlebnis und eine wirklich schöne Alternative zum Wandern.


Theater mit Schatten? Schattentheater? Wie funktioniert das denn? Um das herauszufinden, ging unser montäglicher Wandertag wieder einmal auf den Brandtschen Hof. Nachdem wir uns mit unserem mitgebrachten Frühstück gestärkt hatten, ging es gleich mit den Vorbereitungen für das Schattentheater los. Als erstes wurde ein großes, weißes Bettlaken an der Decke befestigt und eine starke Beleuchtung installiert. Verschiedene aus Sperrholz ausgesägte Formen und Figuren wie Häuser, Menschen und Tiere kamen für das Spiel zum Einsatz. Die agierenden Kinder befanden sich auf der einen Seite des Vorhangs, auf der anderen Seite die Zuschauer. Mit großem Vergnügen wurden verschiedene Szenen gespielt. Mit viel neuem Wissen ging es zum Mittagessen zurück in den Kindergarten.
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